Interessantes Interview von MM Online mit dem DT-Drummer und Mastermind, in dem man u.a. erfährt, warum Portnoy und John Petrucci zusammen einen "guten Arsch" ergeben:
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Freitag, 19. Juni 2009
Donnerstag, 28. August 2008
Konzert-Tipp: RPWL & Traumpfad, 19.9.08, Salzburg
Einen besonderen Leckerbissen für Fans progressiver Rockmusik gibt es am 19. September in der Rockhouse-Bar in Salzburg. Unter dem Titel "The Art of Prog Rock" versuchen die Chiemgauer von Traumpfad gewissermaßen eine Neuauflage des "Progressive Rock Circus" vom Vorjahr (-> zum Bericht vom Vorjahr). Die Sympho-Prog-Aushängeschilder Deutschlands, RPWL, geben als Headliner des Mini-Festivals ihre Salzburg-Premiere. Außerdem mit von der Partie sind die Salzburger Indie-Rocker stick o brinn.
Das Line-Up:
RPWL
Traumpfad
stick o brinn
19. September, 20:30, Rockhouse-Bar, Salzburg
Tickets im VVK (EUR 10,-) direkt bei Traumpfad oder dem Rockhouse, sowie an der Abendkasse (EUR 12,-)
Infos:
http://www.rpwl.de/
http://www.traumpfad.info/
http://www.stickobrinn.com/
http://www.rockhouse.at/events/kalender/20080919.htm
Das Line-Up:
RPWL
Traumpfad
stick o brinn
19. September, 20:30, Rockhouse-Bar, Salzburg
Tickets im VVK (EUR 10,-) direkt bei Traumpfad oder dem Rockhouse, sowie an der Abendkasse (EUR 12,-)
Infos:
http://www.rpwl.de/
http://www.traumpfad.info/
http://www.stickobrinn.com/
http://www.rockhouse.at/events/kalender/20080919.htm
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Freitag, 15. August 2008
Mosaik-Interview
Für alle, die das Garden of Dreams-Mosaik-Special verpasst haben, gibts einen Mitschnitt der Interviewpassagen mit Gitarrist Martin Lukas, sowie ein klein wenig von der gespielten Musik aus der Konserve. Nochmal vielen Dank an Martin für den Besuch im Studio!
Das neue Mosaik-Album "Stille Nacht" ist am 1. August erschienen. Infos auf der Band-HP und bei ihrem myspace-Auftritt.
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Dienstag, 12. August 2008
Sendung am 14.8.08 - MOSA!K-Special

Die August-Ausgabe des Garden Of Dreams steht ganz im Zeichen des neuen MOSA!K-Albums "Stille Nacht". Gitarrist Martin Lukas ist zu Gast im Studio.
Harte Riffs, ruhige Klänge, diffizile Rhythmen, authentische Arrangements, mehrstimmige Gitarrenläufe, deutschsprachige Texte, zwei- bis dreistimmige Gesangslinien, Melodik und Emotionen im Ausdruck, insgesamt raffinierte Kompositionen mit vielen Verzierungen, Facetten und technisch hohem Anspruch – kurz: Feuer im Wirken, das ist MOSA!K.
Um den Stil trotzdem zu kategorisieren, würde der Begriff Prog Rock´n Metal diese Aufgabe übernehmen.
http://www.myspace.com/mosaik1
http://www.mosaik-band.de/
Garden Of Dreams - Progressive Soundscapes
Am Donnerstag, 14. August 2008 ab 21:00 live auf 107,5 und 97,3 MHz (Stadt Salzburg) und per live stream (benötigt WinAmp) hier bzw. http://www.radiofabrik.at/rafab_stream_low.m3u
Montag, 2. Juni 2008
Akerfeldt & Wilson im Pub
Mikael Akerfeldt und Steven Wilson sprechen über das neue Opeth-Album Watershed.
Teile 1 bis 3 eines sehr unterhaltsamen Gespräches:
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teile 1 bis 3 eines sehr unterhaltsamen Gespräches:
Teil 1
Teil 2
Teil 3
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Montag, 14. Januar 2008
Deadsoul Tribe live in Wien
Am Freitag, dem 18.1.08 geben sich die Tribal-Prog-Metaller Deadsoul Tribe, die Band von Ex-Psychotic Waltz-Frontmann Devon Graves im Reigen in Wien die Ehre.
Support: Glass Moon, Dark Age Crusade
Einlass: 20:00
Tickets: 12 €
http://www.deadsoultribe.com/
http://www.reigen.at/
Support: Glass Moon, Dark Age Crusade
Einlass: 20:00
Tickets: 12 €
http://www.deadsoultribe.com/
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Mittwoch, 26. Dezember 2007
Deadsoul Tribe – A Lullaby For The Devil

Deadsoul Tribe, Devon Graves´ (Buddy Lackey) Betätigungsfeld nach dem Ende der Progressive Metal Legenden Psychotic Waltz, waren nach ihrem fulminanten Debüt im Jahre 2002 und dem darauf folgenden Zweitling A Murder Of Crows stagniert. Die Alben glichen einander zu sehr, um wirklich langfristig interessieren zu können. Graves hat das auch erkannt und wollte mit dem neuen Album wieder progressiv im Wortsinne vorgehen: „Unser Ziel war, komplett von dem Stil wegzugehen, den wir entwickelt und ´Tribal Metal` genannt haben, und uns auf etwas Neues hinzubewegen. Von den vier bislang existierenden Alben waren die letzten drei aus dem gleichen Stoff gewebt. Es war die Kreation und Weiterentwicklung eines Musikstils, den ich erschaffen wollte. Wir haben ihn geliebt und lieben ihn noch immer, aber die Zeit ist reif, um ein paar Dinge durcheinander zu schütteln und etwas Neues zu beginnen, um Deadsoul Tribe neu zu definieren.“
Nun, ganz neu erfunden hat Graves Deadsoul Tribe nicht gerade. Der experimentellste Track des Albums, A Stairway To Nowhere, zeigt jedoch die Richtung an, in die es von nun an gehen könnte. Etwas elektronisch angehaucht, mit Noise-Attacken durchsetzt und akustischen Gitarrenparts abgerundet, sowie mit einer mehrfachüberlagerten Gesangsmelodie überzuckert, erinnert der Song an Porcupine Tree und an Nine Inch Nails. Aber das Stück ist nicht repräsentativ für das Album, das allerdings neben einigen auf Riffmonstern aufbauenden Tracks, die untereinander doch austauschbar bleiben, noch drei weitere echte Highlights zu bieten hat. Neben dem epischen Titelsong sind das das wunderbare, Graves´ Flötenspiel in den Mittelpunkt rückende Instrumental The Gossamer Strand, sowie der Longtrack Goodbye City Light. Hier zieht Graves, der – die Drums ausgenommen - alle Instrumente des Albums selbst eingespielt hat und auch für die Produktion verantwortlich zeichnet, alle Register des Prog Rock: ein sphärisch sich zu monumentaler Bombastik aufbauendes Intro, akustische Gitarrenparts und Piano, ein kräftiges Gitarrensolo und in Richtung NuMetal gehender Sprechgesang; militärische Marschtrommeln, die das große Finale ankündigen, in welches sich Piano und Gitarrenriffing, welches in ein weiteres, angehärtetes Solo übergeht, steigern. Ähnlich episch und abwechslungsreich angerichtet ist auch der Titelsong.
A Lullaby For The Devil ist sicherlich das beste Deadsoul Tribe Album seit A Murder Of Crows. Doch ganz ist der Rost, der sich bei den folgenden Alben gebildet hatte, noch nicht abgeschüttelt. Da nützt auch eine noch so gute Bassline wie in Any Sign At All nichts, wenn man sofort erkennt, dass sie bei Tool geliehen ist. Vielleicht sollte Graves sein Projekt personell doch ein wenig öffnen, das könnte für zusätzlichen frischen Wind sorgen. Die Ansätze zu einer Modernisierung des DST-Sounds sind lobenswert, ebenso wie der verstärkte Rückgriff auf die Flöte als dominierendes Instrument und Markenzeichen der Band. Weniger begeistern können die Standard Metal-Tracks mit ihrem monotonen Riffing, das können andere besser und hier fehlt der spezielle DST-Touch.
Fazit: Nach den zwar soliden, aber doch enttäuschenden Alben The January Tree und The Dead Word endlich wieder ein starkes Lebenszeichen von Deadsoul Tribe. Aber es ist noch nicht ganz in sich stimmig: ein Übergangsalbum.
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Sieges Even – Paramount

Nur zwei Jahre nach ihrem Comeback mit neuem Sänger und runderneuertem Stil auf The Art Of Navigating By The Stars legen die deutschen Progmetaller Sieges Even, die man nun eher als Artrocker bezeichnen sollte, nach. Paramount ist Fortsetzung und Weiterentwicklung des Vorgängers zugleich.
Es wird also auch diesmal nicht offensichtlich gefrickelt wie in den 90ern, aber ein wenig der alten Härte ist zurück, ohne die auf The Art... gewonnene Atmosphäre zu verlieren. Diese erscheint mir auf dem neuen Album extrem dicht zu sein und zwar über die volle Länge der CD hinweg, die wunderbar am Stück durchzuhören ist und in sich schlüssig wirkt. Andererseits sind die Songs jedoch auch stark genug, um für sich selbst stehen zu können. Getragen wird das ganze ein ums andere Mal von den von Sänger Arno Menses wunderbar melodisch vorgetragenen Gesangslinien, die die Songs sehr eingängig machen, ohne, dass es schmalzig oder kommerziell klingen würden, dafür sind die Arrangements einfach zu klug und facettenreich. Denn unter der Eingängigkeit versteckt sich komplexe Musik, die einem da quasi untergejubelt wird, und das machte immer schon die größte Kunst im Prog aus. Ob früher bei Genesis, heute bei Porcupine Tree: Eingängigkeit gepaart mit musikalischer Substanz ist die Königsdisziplin. Ein reifes Werk, das auf Effekthascherei verzichtet und auch in seinen metallischen Ausflügen stets zeitgemäß klingt und nicht wie ein Ausflug in den Metal der frühen 1990er.
Sieges Even sind auf dem besten Wege auf ihre alten Tage noch zu einer der interessantesten Artrock Bands zu werden.
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Montag, 19. Juni 2006
Tool, Opeth u.a. @ Nova Rock, Nickelsdorf, 17.06.06
Vorweg sei jedem abgeraten in Zukunft dieses Festival im hintersten Burgenland zu besuchen. Eine staubige Sandwüste, Boden - unbestätigten Gerüchten zufolge - mit Klärschlamm befestigt, daher unglaublicher Gestank, nicht auszudenken, wies erst bei Regen ausgesehen hätte. Verkehrsanbindung unzureichend. Ein Sicherheitsrisiko war zudem, dass der Zugang in den vorderen Wavebreaker-Bereich nicht reglementiert wurde, das war überfüllt, wie ichs noch nicht erlebt habe. Gott sei Dank hab ich mir nur eine Tageskarte besorgt.
Opeth spielten ab 16:00 auf der Hauptbühne und hatten etwa 45 Minuten. Wenig Publikum, sehr angenehm. Sie spielten 4 Songs, darunter Deliverance und The Leper Affinity. Perfekt gespielt, akzeptabler Sound. Interessant, dass sie die große Bühne nicht ausnützten und nah beisammen standen wie auf einer kleinen Clubbühne. Mikael Akerfeldt ist zwar noch immer nicht der große Kommunikator, aber etwas besser als auf der Lamentations dvd läuft das schon.
Tool kamen um 21:45 dran und hatten knapp 75 Minuten, da Guns N Roses Headliner an dem Tag waren. Daher gabs im Vergleich zum RiP Auftritt kein Rosetta Stoned zu hören.
Setlist:
Stinkfist
The Pot
Forty Six & Two
Jambi
Schism
Sober
Lateralus
Vicarious
Ænema
Da im Park nur 1 Videoscreen funktionierte, hab ich nun endlich die ganze visuelle Show mitbekommen: beeindruckend. Tool-Konzerte sind ein Gesamtkunstwerk. Insbesondere Lateralus verfehlt die hypnotisierende Wirkung nicht. Die schnell gespielte Bridge in Schism tut dem Song sehr gut.
Tool sind in Österreich noch immer ein ziemlicher Geheimtipp, obwohl sie mit 10.000 Days auf Platz 1 in die Charts eingestiegen sind und sich 3 oder 4 Wochen in den Top 10 gehalten haben. Aber dafür genügen heutzutage ja schon wenige tausend verkaufte CDs. Daher waren die meisten Leute vor der Bühne in Erwartung von GNR nach vorne gedrängt was gegen Ende des Tool Sets ziemlich unerträglich wurde. Ohne Zugangsbeschränkung verliert ein Wavebreaker vor der Bühne seinen Sinn. Dickes Minus für Veranstalter & Security. MJK kündigte an, dass sie im November wieder kommen werden, freue mich, Tool dann endlich in einem nicht-Festival-Umfeld geniessen zu können.
Weiters gabs an diesem Tag Apocalyptica, deren beste Momente nach wie vor die Metallica-Cover sind, ihr eigenes Material kam sehr eintönig daher. Oomph! fand ich ganz witzig, aber die von ihnen beeinflussten Rammstein sind besser. Direkt vor Tool musste ich die Bloodhound Gang ertragen, die beim sehr jungen Publikum toll angekommen sind. Kommerz-Festival-Besucher-Niveau eben.
Auf Guns N´Roses hatte ich mich aus nostalgischen Gründen sehr gefreut, waren sie doch Anfang der 90er eine echte Lieblingsband von mir. Axl Rose ist stimmlich nicht in allerbester Verfassung, aber die Songs von Appetite... kommen immer noch gut. Die neuen Songs zünden nicht wirklich, mit einer Ausnahme (ich glaube "Better"). Sehr negativ waren lange Pausen zwischen den Songs und die vielen Gitarrensoli in den Umziehpausen für Herrn Rose, auch wenn mit Robin Finck und vor allem Ron "Bumblefoot" Thal jetzt bessere Gitarristen zur Band gehören als in der klassischen Besetzung.
Opeth spielten ab 16:00 auf der Hauptbühne und hatten etwa 45 Minuten. Wenig Publikum, sehr angenehm. Sie spielten 4 Songs, darunter Deliverance und The Leper Affinity. Perfekt gespielt, akzeptabler Sound. Interessant, dass sie die große Bühne nicht ausnützten und nah beisammen standen wie auf einer kleinen Clubbühne. Mikael Akerfeldt ist zwar noch immer nicht der große Kommunikator, aber etwas besser als auf der Lamentations dvd läuft das schon.
Tool kamen um 21:45 dran und hatten knapp 75 Minuten, da Guns N Roses Headliner an dem Tag waren. Daher gabs im Vergleich zum RiP Auftritt kein Rosetta Stoned zu hören.
Setlist:
Stinkfist
The Pot
Forty Six & Two
Jambi
Schism
Sober
Lateralus
Vicarious
Ænema
Da im Park nur 1 Videoscreen funktionierte, hab ich nun endlich die ganze visuelle Show mitbekommen: beeindruckend. Tool-Konzerte sind ein Gesamtkunstwerk. Insbesondere Lateralus verfehlt die hypnotisierende Wirkung nicht. Die schnell gespielte Bridge in Schism tut dem Song sehr gut.
Tool sind in Österreich noch immer ein ziemlicher Geheimtipp, obwohl sie mit 10.000 Days auf Platz 1 in die Charts eingestiegen sind und sich 3 oder 4 Wochen in den Top 10 gehalten haben. Aber dafür genügen heutzutage ja schon wenige tausend verkaufte CDs. Daher waren die meisten Leute vor der Bühne in Erwartung von GNR nach vorne gedrängt was gegen Ende des Tool Sets ziemlich unerträglich wurde. Ohne Zugangsbeschränkung verliert ein Wavebreaker vor der Bühne seinen Sinn. Dickes Minus für Veranstalter & Security. MJK kündigte an, dass sie im November wieder kommen werden, freue mich, Tool dann endlich in einem nicht-Festival-Umfeld geniessen zu können.
Weiters gabs an diesem Tag Apocalyptica, deren beste Momente nach wie vor die Metallica-Cover sind, ihr eigenes Material kam sehr eintönig daher. Oomph! fand ich ganz witzig, aber die von ihnen beeinflussten Rammstein sind besser. Direkt vor Tool musste ich die Bloodhound Gang ertragen, die beim sehr jungen Publikum toll angekommen sind. Kommerz-Festival-Besucher-Niveau eben.
Auf Guns N´Roses hatte ich mich aus nostalgischen Gründen sehr gefreut, waren sie doch Anfang der 90er eine echte Lieblingsband von mir. Axl Rose ist stimmlich nicht in allerbester Verfassung, aber die Songs von Appetite... kommen immer noch gut. Die neuen Songs zünden nicht wirklich, mit einer Ausnahme (ich glaube "Better"). Sehr negativ waren lange Pausen zwischen den Songs und die vielen Gitarrensoli in den Umziehpausen für Herrn Rose, auch wenn mit Robin Finck und vor allem Ron "Bumblefoot" Thal jetzt bessere Gitarristen zur Band gehören als in der klassischen Besetzung.
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Mittwoch, 19. Oktober 2005
Dream Theater - 17.10.05 - Tonhalle, München
Dream Theater boten am Montag in der Münchner Tonhalle vor ca. 1500 Besuchern einen vor allem im ersten Set spektakulären Querschnitt ihrer schnellsten Soli ;) . Höhepunkt für mich war jedoch Octavarium, DTs Huldigung des Prog-Rock. Negativ war der teils katastrophale Sound, eine Band dieser Klasse sollte sich einen ordentlichen Tonmann leisten können. Vielleicht lags auch am Equipment der Halle.
Setlist:
The Root Of All Evil
Panic Attack
Another Won (Majesty)
Afterlife
Caught In A Web
Under A Glass Moon
Peruvian Skies
Fatal Tragedy
About To Crash (Reprise)
Losing Time / Grand Finale
---Pause---
As I Am
Endless Sacrifice
These Walls
Sacrificed Sons
Octavarium
---ENCORE---
The Spirit Carries On
Pull Me Under / Metropolis
Setlist:
The Root Of All Evil
Panic Attack
Another Won (Majesty)
Afterlife
Caught In A Web
Under A Glass Moon
Peruvian Skies
Fatal Tragedy
About To Crash (Reprise)
Losing Time / Grand Finale
---Pause---
As I Am
Endless Sacrifice
These Walls
Sacrificed Sons
Octavarium
---ENCORE---
The Spirit Carries On
Pull Me Under / Metropolis
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Samstag, 1. Oktober 2005
Dream Theater - 13. Juni 2005 - Posthof, Linz
Die „Kings of Progressive Metal“ zum ersten Mal nach sieben Jahren wieder in Österreich. Eine kleine Sensation war es schon, als das Konzert im für Dream Theater Verhältnisse relativ kleinen Linzer Posthof bekannt gegeben wurde. Natürlich war der Gig nicht nur ob der langen Zeit des Darbens der österreichischen Fans schnell ausverkauft, es war auch der erste von nur einer Handvoll „An evening with...“ Shows, die während dieses sommerlichen, von Festival-Auftritten dominierten Parts der Octavarium Tour, stattfanden. Dementsprechend international war das Publikum. Musikalisch breit gefächert war es sowieso, schließlich verstehen es Dream Theater den adoleszenten Metal-Fan ebenso anzusprechen wie am technischen Aspekt der Darbietung interessierte Musiker und nach Bombast und Epen gierende Progheads. Sie alle sollten während der fast dreistündigen Show voll auf ihre Kosten kommen.
Nachdem die Band zu den Schlussakkorden von In The Name Of God die Bühne betreten hatte, donnerte sie wütend drauf los mit The Root Of All Evil. Bereits hier deutete sich an, dass James La Brie einen wirklich guten Tag erwischt hatte, sowohl stimmlich, als auch was seine Anheizerqualitäten betrifft. Der Sänger, oft als Schwachpunkt der Band betrachtet, erwies sich als echte Stimmungskanone. Er nutzte die Nähe des Publikums in der kleinen Halle zum ausgiebigen Abklatschen und Händeschütteln und animierte mit vollem Körpereinsatz zum Mitsingen, während die übrigen Musiker nur dem Bewegungsdrang ihrer Finger nachgaben (von Mr. Portnoy´s obligaten Spuckeinlagen einmal abgesehen...). Mit A Fortune In Lies und Under A Glass Moon ging es zunächst an die Anfänge der Bandgeschichte zurück ehe der Frickelgemeinde bei Panic Attack auch bei einer neuen Nummer warm ums Herz wurde. Ein erster Höhepunkt war Endless Sacrifice, das sich als echter Fanfavorit entpuppte. Nach einem leider nur geschwindigkeitsmäßig beeindruckenden Keyboard-Solo von Jordan Rudess stürzte sich die Band frisch erholt in die Scenes From A Memory-Kracher Through My Words und Fatal Tragedy, ehe der erste Set mit In The Name Of God triumphal beschlossen wurde.
Beginn und Ende des zweiten Sets bildeten Stücke von Six Degrees Of Inner Turbulence. Überzeugender kamen allerdings die damit umklammerten übrigen Songs, insbesondere Learning To Live mit einem wahrlich hörenswerten Improvisationsteil. Mit Never Enough wurde das Tempo nochmals verschärft, allerdings war der Autor dieser Zeilen wohl nicht der einzige der sich fragte, ob man so offensichtlich von Muse abkupfern darf, dass es beinahe zur Karikatur verkommt. Mike Portnoy & Co. wollen offensichtlich zeigen, dass sie alles können, nur scheinen eigene Innovationen zuletzt aus ihrem Blickfeld geraten zu sein. Es folgte Sacrificed Sons, DTs 9/11 Thematisierung dessen großartiger musikalischer Spannungsaufbau den typisch amerikanisch-patriotischen Text vergessen lässt. Danach nahmen die Jungs mit The Spirit Carrys On und Solitary Shell ein wenig das Tempo raus und ließen das Publikum ordentlich mitsingen. So richtig zur Sache ging es erst wieder bei den Zugaben. Der Train Of Thought Opener As I Am wurde nicht nur wegen John Petruccis Gitarrensolobestzeit stürmisch bejubelt, der Song gewann enorm durch die druckvolle Liveumsetzung, ebenso wie das beim Publikum nach wie vor hoch im Kurs stehende Pull Me Under.
Dream Theater präsentierten sich den 1.200 Fans in einer bemerkenswert tighten Verfassung, wenn man bedenkt, dass es sich um die erste dreistündige Show der Tour handelte. Für den Herbst lässt dies fulminante Konzerte der New Yorker erhoffen.
Setlist:
The Root of All Evil
A Fortune In Lies
Under A Glass Moon
Panic Attack
Endless Sacrifice
Keyboard Solo
Through My Words
Fatal Tragedy
In The Name of God
~~Pause~~
Overture
About To Crash
Learning To Live
Never Enough
Sacrificed Sons
The Spirit Carries On
Solitary Shell
About To Crash (reprise)
Losing Time/Grand Finale
~~Zugaben~~
As I Am
Pull Me Under
Nachdem die Band zu den Schlussakkorden von In The Name Of God die Bühne betreten hatte, donnerte sie wütend drauf los mit The Root Of All Evil. Bereits hier deutete sich an, dass James La Brie einen wirklich guten Tag erwischt hatte, sowohl stimmlich, als auch was seine Anheizerqualitäten betrifft. Der Sänger, oft als Schwachpunkt der Band betrachtet, erwies sich als echte Stimmungskanone. Er nutzte die Nähe des Publikums in der kleinen Halle zum ausgiebigen Abklatschen und Händeschütteln und animierte mit vollem Körpereinsatz zum Mitsingen, während die übrigen Musiker nur dem Bewegungsdrang ihrer Finger nachgaben (von Mr. Portnoy´s obligaten Spuckeinlagen einmal abgesehen...). Mit A Fortune In Lies und Under A Glass Moon ging es zunächst an die Anfänge der Bandgeschichte zurück ehe der Frickelgemeinde bei Panic Attack auch bei einer neuen Nummer warm ums Herz wurde. Ein erster Höhepunkt war Endless Sacrifice, das sich als echter Fanfavorit entpuppte. Nach einem leider nur geschwindigkeitsmäßig beeindruckenden Keyboard-Solo von Jordan Rudess stürzte sich die Band frisch erholt in die Scenes From A Memory-Kracher Through My Words und Fatal Tragedy, ehe der erste Set mit In The Name Of God triumphal beschlossen wurde.
Beginn und Ende des zweiten Sets bildeten Stücke von Six Degrees Of Inner Turbulence. Überzeugender kamen allerdings die damit umklammerten übrigen Songs, insbesondere Learning To Live mit einem wahrlich hörenswerten Improvisationsteil. Mit Never Enough wurde das Tempo nochmals verschärft, allerdings war der Autor dieser Zeilen wohl nicht der einzige der sich fragte, ob man so offensichtlich von Muse abkupfern darf, dass es beinahe zur Karikatur verkommt. Mike Portnoy & Co. wollen offensichtlich zeigen, dass sie alles können, nur scheinen eigene Innovationen zuletzt aus ihrem Blickfeld geraten zu sein. Es folgte Sacrificed Sons, DTs 9/11 Thematisierung dessen großartiger musikalischer Spannungsaufbau den typisch amerikanisch-patriotischen Text vergessen lässt. Danach nahmen die Jungs mit The Spirit Carrys On und Solitary Shell ein wenig das Tempo raus und ließen das Publikum ordentlich mitsingen. So richtig zur Sache ging es erst wieder bei den Zugaben. Der Train Of Thought Opener As I Am wurde nicht nur wegen John Petruccis Gitarrensolobestzeit stürmisch bejubelt, der Song gewann enorm durch die druckvolle Liveumsetzung, ebenso wie das beim Publikum nach wie vor hoch im Kurs stehende Pull Me Under.
Dream Theater präsentierten sich den 1.200 Fans in einer bemerkenswert tighten Verfassung, wenn man bedenkt, dass es sich um die erste dreistündige Show der Tour handelte. Für den Herbst lässt dies fulminante Konzerte der New Yorker erhoffen.
Setlist:
The Root of All Evil
A Fortune In Lies
Under A Glass Moon
Panic Attack
Endless Sacrifice
Keyboard Solo
Through My Words
Fatal Tragedy
In The Name of God
~~Pause~~
Overture
About To Crash
Learning To Live
Never Enough
Sacrificed Sons
The Spirit Carries On
Solitary Shell
About To Crash (reprise)
Losing Time/Grand Finale
~~Zugaben~~
As I Am
Pull Me Under
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Dead Soul Tribe - A Murder Of Crows
“A Murder Of Crows” ist das zweite Album, das der in Wien lebende US-Amerikaner Devon Graves unter dem Bandnamen Dead Soul Tribe veröffentlicht. Er liefert damit die von ihm gewohnte Qualitätsarbeit ab. Mit der kalifornischen Metal-Band Psychotic Waltz wurde Graves, damals unter dem Pseudonym Buddy Lackey bekannt, von der Kritik gefeiert. Das Debutalbum “A Social Grace” von 1991 wurde als “Platte des Jahrzehnts” gepriesen. Der kommerzielle Erfolg blieb zwar aus, die Band genoß jedoch Kultstatus und baute eine treue Fangemeinde auf. 1997 stieg Graves, der ständigen Kompromißsuche einer gemeinsam komponierenden Band müde geworden, aus. So überrascht es nicht, dass Dead Soul Tribe weniger eine Band, als ein Soloprojekt ist.
Wie schon beim selbstbetitelten Erstlingswerk, so komponierte Graves auch sämtliche Stücke von “A Murder Of Crows” selbst und spielte alle Instrumente, abgesehen vom Schlagzeug, selbst ein. Zudem zeichnete er für die Produktion des Longplayers verantwortlich, wobei er die Freiheit seines eigenen Tonstudios genießt. Erstmals konnte er so seine Vorstellungen als Komponist, Sänger und Multiinstrumentalist 1:1 umsetzen: “Meine Musik kommt von innen. Ich kann sie in allen Details hören, bevor ich überhaupt weiß, wie sie zu spielen ist. Mit der Gitarre in meinen Händen und der Aufnahme-Taste an meiner Finderspitze werde ich zum Medium zwischen meinen Ideen und eueren Ohren.” Und was unsere Ohren erreicht, ist in höchstem Maße überzeugender Prog-Rock, der weder in die Genre-Klischeefalle abgehobener Sci-Fi Texte tritt, noch sich in inhaltslosem gefrickel à la Dream Theater verfängt, sondern einen eigenständigen Sound entwickelt und mit persönlichen Texten überzeugt.
Graves unverwechselbare Stimme trägt die Songs durch die düstere Thematik, die den roten Faden des Albums bildet. Berichtete Devon auf dem letzten Album noch vom Überwinden seiner schweren persönlichen, von Selbstmordgedanken geprägten Krise, so ist “A Murder Of Crows” vom Gedanken inspiriert: “Wenn es wahr ist, dass Krähen die Seelen der Toten ins Jenseits tragen - was passiert dann mit jenen Seelen, die von Krähen getragen werden, die nicht ankommen?” Poetisch wirft Graves allerlei existentialistische Fragen auf, Antworten haben wir alle unsere eigenen zu finden. Der Sound von Dead Soul Tribe ist passagenweise vergleichbar mit jenem von Tool und A Perfect Circle, jedoch gibt sich Devon Graves weniger nihilistisch und in manchem Songaufbau etwas altmodischer bombastisch, was sich jedoch nur positiv auswirkt. Graves und Drummer Adel Moustafa zeigen sich enorm spielfreudig und dynamisch, oft aggressiv, aber auch mit einem Ohr für starke Melodien, die in den akustischen Passagen geradezu virtuos vorgetragen werden. Im epischen Track "Black Smoke and Mirrors" etwa brilliert Graves an der Flöte.
Für Abwechslung ist also gesorgt auf “A Murder Of Crows”, das all jenen ans Herz gelegt sei, die gerne mal ein Album am Stück anhören und bereit sind, sich auf eine emotionale Reise mit der Musik einzulassen.
Wie schon beim selbstbetitelten Erstlingswerk, so komponierte Graves auch sämtliche Stücke von “A Murder Of Crows” selbst und spielte alle Instrumente, abgesehen vom Schlagzeug, selbst ein. Zudem zeichnete er für die Produktion des Longplayers verantwortlich, wobei er die Freiheit seines eigenen Tonstudios genießt. Erstmals konnte er so seine Vorstellungen als Komponist, Sänger und Multiinstrumentalist 1:1 umsetzen: “Meine Musik kommt von innen. Ich kann sie in allen Details hören, bevor ich überhaupt weiß, wie sie zu spielen ist. Mit der Gitarre in meinen Händen und der Aufnahme-Taste an meiner Finderspitze werde ich zum Medium zwischen meinen Ideen und eueren Ohren.” Und was unsere Ohren erreicht, ist in höchstem Maße überzeugender Prog-Rock, der weder in die Genre-Klischeefalle abgehobener Sci-Fi Texte tritt, noch sich in inhaltslosem gefrickel à la Dream Theater verfängt, sondern einen eigenständigen Sound entwickelt und mit persönlichen Texten überzeugt.
Graves unverwechselbare Stimme trägt die Songs durch die düstere Thematik, die den roten Faden des Albums bildet. Berichtete Devon auf dem letzten Album noch vom Überwinden seiner schweren persönlichen, von Selbstmordgedanken geprägten Krise, so ist “A Murder Of Crows” vom Gedanken inspiriert: “Wenn es wahr ist, dass Krähen die Seelen der Toten ins Jenseits tragen - was passiert dann mit jenen Seelen, die von Krähen getragen werden, die nicht ankommen?” Poetisch wirft Graves allerlei existentialistische Fragen auf, Antworten haben wir alle unsere eigenen zu finden. Der Sound von Dead Soul Tribe ist passagenweise vergleichbar mit jenem von Tool und A Perfect Circle, jedoch gibt sich Devon Graves weniger nihilistisch und in manchem Songaufbau etwas altmodischer bombastisch, was sich jedoch nur positiv auswirkt. Graves und Drummer Adel Moustafa zeigen sich enorm spielfreudig und dynamisch, oft aggressiv, aber auch mit einem Ohr für starke Melodien, die in den akustischen Passagen geradezu virtuos vorgetragen werden. Im epischen Track "Black Smoke and Mirrors" etwa brilliert Graves an der Flöte.
Für Abwechslung ist also gesorgt auf “A Murder Of Crows”, das all jenen ans Herz gelegt sei, die gerne mal ein Album am Stück anhören und bereit sind, sich auf eine emotionale Reise mit der Musik einzulassen.
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