Die Playlist der Sendung vom 10.5.07 :
The Main Monkey Business – Rush (Album: Snakes & Arrows)
Anesthetize – Porcupine Tree (Album: Fear Of A Blank Planet)
Feeling Of Gulityness – Prisma (Album: Collusion)
Doom – Hidden Timbre (Album: s/t)
Me I´m Not – Nine Inch Nails (Album: Year Zero)
Sleep Together – Porcupine Tree (Album: Fear Of A Blank Planet)
The Warning – Nine Inch Nails (Album: Year Zero)
Garden Of Dreams - Progressive Soundscapes
Am 2. Donnerstag des Monats live ab 21:00 auf 107,5 (Stadt Salzburg) und per live stream http://www.radiofabrik.at/rafab_stream_low.m3u
(benötigt WinAmp)
Nächste Sendung: 14. Juni 2007
Donnerstag, 10. Mai 2007
Mittwoch, 9. Mai 2007
Nächste Sendung 10. Mai: Vorschau
Wir haben erst Mai, aber das Album des Jahres 2007 steht schon fest: Porcupine Tree setzen mit Fear Of A Blank Planet wiederum Maßstäbe im New-Artrock. Ebenso in der Sendung zu hören sein werden Tracks aus den starken Veröffentlichungen von Rush (Snakes & Arrows) und Nine Inch Nails (Year Zero) sowie aus den Debutalben der deutschen Prog-Metaller Hidden Timbre und der Schweizer Prisma. Wir hören uns!
Garden Of Dreams - Progressive Soundscapes
Am Donnerstag, 10. Mai 2007 live ab 21:00 auf 107,5 (Stadt Salzburg) und per live stream (benötigt WinAmp) hier bzw. http://www.radiofabrik.at/rafab_stream_low.m3u
Garden Of Dreams - Progressive Soundscapes
Am Donnerstag, 10. Mai 2007 live ab 21:00 auf 107,5 (Stadt Salzburg) und per live stream (benötigt WinAmp) hier bzw. http://www.radiofabrik.at/rafab_stream_low.m3u
Sonntag, 15. April 2007
Traumpfad im Finale des Austrian Band Contest 2007
Die Progger vom Chiemsee habens geschafft: Mit dem verdienten Sieg beim ersten von drei Halbfinali des Austrian Bandcontests und dem 6. Gesamtrang unter den 27 in den Semifinali vertretenen Bands schafften Traumpfad den Einzug ins Finale des Wettbewerbs, das am 1. Mai im Wiener Prater auf der "Rock gegen Rechts"-Bühne stattfinden wird. Bei freiem Eintritt werden 1000 Besucher erwartet. Traumpfad werden wiederum Fanbusse für die Fahrt nach Wien organisieren. Infos dazu auf www.traumpfad.info
Informationen zur Veranstaltung finden sich auf www.liveaward.com
Informationen zur Veranstaltung finden sich auf www.liveaward.com
Labels:
Konzert-Tipp,
News,
Retro-Prog,
Traumpfad
Donnerstag, 12. April 2007
Playlist 12. April 2007
Die Playlist der Sendung vom 12.4.07 :
Eleventh Earl Of Mar – Genesis (Album: Wind & Wuthering)
Somewhere Else – Marillion (Album: Somewhere Else)
Emmanuel – Aeon Spoke (Album: Aeon Spoke)
No Such Thing – Marillion (Album: Somewhere Else)
The Wound – Marillion (Album: Somewhere Else)
Fear Of A Blank Planet (edit) – Porcupine Tree (Album: Fear Of A Blank Planet)
Shatter – Slavior (Album: Slavior)
Footsteps (live) – Ray Wilson & Stiltskin (Album: Live)
Blood On The Rooftops – Genesis (Album: Wind & Wuthering)
Origin – Slavior (Album: Slavior)
Garden Of Dreams - Progressive Soundscapes
Am 2. Donnerstag des Monats live ab 21:00 auf 107,5 (Stadt Salzburg) und per live stream
Nächste Sendung: 10. Mai 2007
Eleventh Earl Of Mar – Genesis (Album: Wind & Wuthering)
Somewhere Else – Marillion (Album: Somewhere Else)
Emmanuel – Aeon Spoke (Album: Aeon Spoke)
No Such Thing – Marillion (Album: Somewhere Else)
The Wound – Marillion (Album: Somewhere Else)
Fear Of A Blank Planet (edit) – Porcupine Tree (Album: Fear Of A Blank Planet)
Shatter – Slavior (Album: Slavior)
Footsteps (live) – Ray Wilson & Stiltskin (Album: Live)
Blood On The Rooftops – Genesis (Album: Wind & Wuthering)
Origin – Slavior (Album: Slavior)
Garden Of Dreams - Progressive Soundscapes
Am 2. Donnerstag des Monats live ab 21:00 auf 107,5 (Stadt Salzburg) und per live stream
Nächste Sendung: 10. Mai 2007
Freitag, 19. Januar 2007
Top Alben 2006
Nach der "Best of 2006"-Sendung bin ich einen traditionellen Programmpunkt schuldig geblieben. Eine Reihung meiner Lieblingsalben des Jahres. Bis auf die Nummer 1 fällt mir das dieses Jahr etwas schwer, da es - von der 1 abgesehen - keine wirklich herausragenden Alben gab, aber eine ganze Menge sehr gute. Genug geschwafelt, hier nun meine Top 10 2006:
1. Tool - 10,000 Days
2. Muse - Black Holes & Revelations
3. Isis - In The Absence Of Truth
4. t - voices
5. Thom Yorke - The Eraser
6. Mastodon - Blood Mountain
7. O.S.I. - Free
8. Iron Maiden - A Matter Of Life And Death
9. Traumpfad - Die Kreise schließen sich
10. Steaming Satellites - Neurotic Handshake At The Local Clown Party
In der Liste spiegelt sich ein, wie ich denke, genereller Trend wieder: Die besten progressiven Rockalben kommen nicht von den Genre-Bands, sondern von Alternative-Acts mit starken Prog-Einschlag. Und dabei habe ich The Mars Volta noch nicht mal genannt (wobei - die sind eigentlich eh eine retro-Band ;) ).
Die Überraschung des Jahres waren für mich t, der im Alleingang ein Album produziert hat, das sich in seiner Dichte vor Marillions Brave nicht zu verstecken braucht und Iron Maiden, die tatsächlich doch noch ein durch und durch gutes Album zustande gebracht haben.
1. Tool - 10,000 Days
2. Muse - Black Holes & Revelations
3. Isis - In The Absence Of Truth
4. t - voices
5. Thom Yorke - The Eraser
6. Mastodon - Blood Mountain
7. O.S.I. - Free
8. Iron Maiden - A Matter Of Life And Death
9. Traumpfad - Die Kreise schließen sich
10. Steaming Satellites - Neurotic Handshake At The Local Clown Party
In der Liste spiegelt sich ein, wie ich denke, genereller Trend wieder: Die besten progressiven Rockalben kommen nicht von den Genre-Bands, sondern von Alternative-Acts mit starken Prog-Einschlag. Und dabei habe ich The Mars Volta noch nicht mal genannt (wobei - die sind eigentlich eh eine retro-Band ;) ).
Die Überraschung des Jahres waren für mich t, der im Alleingang ein Album produziert hat, das sich in seiner Dichte vor Marillions Brave nicht zu verstecken braucht und Iron Maiden, die tatsächlich doch noch ein durch und durch gutes Album zustande gebracht haben.
Mittwoch, 27. September 2006
Porcupine Tree, München, Muffathalle, 22.09.06
Porcupine Tree und München, das ist eine Story der beständig größer werden Veranstaltungsorte. Nach New Backstage (2003) und Elser-Halle (2005) nun auf der kurzen Arriving Somewhere... Tour zum Erscheinen der ersten Live-DVD der Band also die Muffathalle.
Diesmal wagen die Mannen um den blendend aufgelegten und ungewöhnlich gesprächigen Steven Wilson ein Experiment und hauen dem Publikum gleich mal 50 Minuten bisher unveröffentliches Material (insgesamt 6 Tracks) um die Ohren, das live wohl noch etwas ausgefeilt werden soll, bevor es im Anschluss an die Tour ins Studio geht (das neue Album soll im April 2007 erscheinen). Das Experiment gelingt, die Band wird vom ersten Song an abgefeiert, die neuen Tracks zurecht begeistert aufgenommen, sind sie doch wirklich (sorry for fan-speak ;) ) sagenhaft gut, insbesondere der extralange Track 3 (etwa 17 Minuten) sticht mit seinem unwiderstehlichen Groove und dem sehr "catchy" Refrain hervor. Mit das komplexeste Material, das sie bisher angegangen sind. Hervorzuheben auch Track 6, atmosphärisch kaum zu überbieten, der hohe electronica-Anteil überzeugt. Tool meets düsterste Depeche Mode und Massive Attack. Track 1 hatte ein ziemlich crimsoides Gitarrenintro (an The ConstruKction Of Light gemahnend), und in einem Song (dem 3.?) gabs ein sehr an Phil Collins erinnerndes Drum-Pattern (I don´t care anymore ähnlich - Leute damals war er noch ein verdammt genialer Drummer!). Die neuen Stücke versprechen schon nach dem ersten Eindruck, dass das kommende Album die Vorgänger nochmals wird toppen können. Die Metal-Riffings wirken stimmiger eingebaut als bisher und die zwei kürzeren Balladen (mit Wilson am Keyboard) sprühen vor düsterem Charme.
Im zweiten Set, der die "Hits" der beiden letzten Alben In Absentia (2002) und Deadwing (2005), sowie das wunderschöne Buying New Soul vom B-Seiten-Album Recordings (2001) aufbot, war dann The Start Of Something Beautiful herausragend und einfach nur zum Abheben. Ein, man verzeihe mir die Begeisterung, unglaublich geniales Stück, atmosphärisch unterstützt von einer ebensolchen Videoprojektion. Die potentiellen Welthits Trains und Blackest Eyes durften natürlich nicht fehlen.
Man kann sich schon jetzt auf die nächste Tour im Frühjahr 07 freuen. Steven Wilson Aficionados können außerdem mit einer kurzen Blackfield-Tour (Projekt Wilsons mit Aviv Geffen) im Jänner oder Februar rechnen.
Setlist (Von den 6 neuen Songs des ersten Sets sind noch keine Titel bekannt geworden [edit: Titel eingefügt]):
1 [Fear Of A Blank Planet]
2 [My Ashes]
3 [Anesthetize]
4 [Sentimental]
5 [Cheating The Polygraph]
6 [Sleep Together]
______
Open Car
The Sound Of Muzak
Buying New Soul
Arriving Somewhere But Not Here
.3
The Start Of Something Beautiful
Trains
_______
Halo
Blackest Eyes
Diesmal wagen die Mannen um den blendend aufgelegten und ungewöhnlich gesprächigen Steven Wilson ein Experiment und hauen dem Publikum gleich mal 50 Minuten bisher unveröffentliches Material (insgesamt 6 Tracks) um die Ohren, das live wohl noch etwas ausgefeilt werden soll, bevor es im Anschluss an die Tour ins Studio geht (das neue Album soll im April 2007 erscheinen). Das Experiment gelingt, die Band wird vom ersten Song an abgefeiert, die neuen Tracks zurecht begeistert aufgenommen, sind sie doch wirklich (sorry for fan-speak ;) ) sagenhaft gut, insbesondere der extralange Track 3 (etwa 17 Minuten) sticht mit seinem unwiderstehlichen Groove und dem sehr "catchy" Refrain hervor. Mit das komplexeste Material, das sie bisher angegangen sind. Hervorzuheben auch Track 6, atmosphärisch kaum zu überbieten, der hohe electronica-Anteil überzeugt. Tool meets düsterste Depeche Mode und Massive Attack. Track 1 hatte ein ziemlich crimsoides Gitarrenintro (an The ConstruKction Of Light gemahnend), und in einem Song (dem 3.?) gabs ein sehr an Phil Collins erinnerndes Drum-Pattern (I don´t care anymore ähnlich - Leute damals war er noch ein verdammt genialer Drummer!). Die neuen Stücke versprechen schon nach dem ersten Eindruck, dass das kommende Album die Vorgänger nochmals wird toppen können. Die Metal-Riffings wirken stimmiger eingebaut als bisher und die zwei kürzeren Balladen (mit Wilson am Keyboard) sprühen vor düsterem Charme.
Im zweiten Set, der die "Hits" der beiden letzten Alben In Absentia (2002) und Deadwing (2005), sowie das wunderschöne Buying New Soul vom B-Seiten-Album Recordings (2001) aufbot, war dann The Start Of Something Beautiful herausragend und einfach nur zum Abheben. Ein, man verzeihe mir die Begeisterung, unglaublich geniales Stück, atmosphärisch unterstützt von einer ebensolchen Videoprojektion. Die potentiellen Welthits Trains und Blackest Eyes durften natürlich nicht fehlen.
Man kann sich schon jetzt auf die nächste Tour im Frühjahr 07 freuen. Steven Wilson Aficionados können außerdem mit einer kurzen Blackfield-Tour (Projekt Wilsons mit Aviv Geffen) im Jänner oder Februar rechnen.
Setlist (Von den 6 neuen Songs des ersten Sets sind noch keine Titel bekannt geworden [edit: Titel eingefügt]):
1 [Fear Of A Blank Planet]
2 [My Ashes]
3 [Anesthetize]
4 [Sentimental]
5 [Cheating The Polygraph]
6 [Sleep Together]
______
Open Car
The Sound Of Muzak
Buying New Soul
Arriving Somewhere But Not Here
.3
The Start Of Something Beautiful
Trains
_______
Halo
Blackest Eyes
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Porcupine Tree
Montag, 19. Juni 2006
Tool, Opeth u.a. @ Nova Rock, Nickelsdorf, 17.06.06
Vorweg sei jedem abgeraten in Zukunft dieses Festival im hintersten Burgenland zu besuchen. Eine staubige Sandwüste, Boden - unbestätigten Gerüchten zufolge - mit Klärschlamm befestigt, daher unglaublicher Gestank, nicht auszudenken, wies erst bei Regen ausgesehen hätte. Verkehrsanbindung unzureichend. Ein Sicherheitsrisiko war zudem, dass der Zugang in den vorderen Wavebreaker-Bereich nicht reglementiert wurde, das war überfüllt, wie ichs noch nicht erlebt habe. Gott sei Dank hab ich mir nur eine Tageskarte besorgt.
Opeth spielten ab 16:00 auf der Hauptbühne und hatten etwa 45 Minuten. Wenig Publikum, sehr angenehm. Sie spielten 4 Songs, darunter Deliverance und The Leper Affinity. Perfekt gespielt, akzeptabler Sound. Interessant, dass sie die große Bühne nicht ausnützten und nah beisammen standen wie auf einer kleinen Clubbühne. Mikael Akerfeldt ist zwar noch immer nicht der große Kommunikator, aber etwas besser als auf der Lamentations dvd läuft das schon.
Tool kamen um 21:45 dran und hatten knapp 75 Minuten, da Guns N Roses Headliner an dem Tag waren. Daher gabs im Vergleich zum RiP Auftritt kein Rosetta Stoned zu hören.
Setlist:
Stinkfist
The Pot
Forty Six & Two
Jambi
Schism
Sober
Lateralus
Vicarious
Ænema
Da im Park nur 1 Videoscreen funktionierte, hab ich nun endlich die ganze visuelle Show mitbekommen: beeindruckend. Tool-Konzerte sind ein Gesamtkunstwerk. Insbesondere Lateralus verfehlt die hypnotisierende Wirkung nicht. Die schnell gespielte Bridge in Schism tut dem Song sehr gut.
Tool sind in Österreich noch immer ein ziemlicher Geheimtipp, obwohl sie mit 10.000 Days auf Platz 1 in die Charts eingestiegen sind und sich 3 oder 4 Wochen in den Top 10 gehalten haben. Aber dafür genügen heutzutage ja schon wenige tausend verkaufte CDs. Daher waren die meisten Leute vor der Bühne in Erwartung von GNR nach vorne gedrängt was gegen Ende des Tool Sets ziemlich unerträglich wurde. Ohne Zugangsbeschränkung verliert ein Wavebreaker vor der Bühne seinen Sinn. Dickes Minus für Veranstalter & Security. MJK kündigte an, dass sie im November wieder kommen werden, freue mich, Tool dann endlich in einem nicht-Festival-Umfeld geniessen zu können.
Weiters gabs an diesem Tag Apocalyptica, deren beste Momente nach wie vor die Metallica-Cover sind, ihr eigenes Material kam sehr eintönig daher. Oomph! fand ich ganz witzig, aber die von ihnen beeinflussten Rammstein sind besser. Direkt vor Tool musste ich die Bloodhound Gang ertragen, die beim sehr jungen Publikum toll angekommen sind. Kommerz-Festival-Besucher-Niveau eben.
Auf Guns N´Roses hatte ich mich aus nostalgischen Gründen sehr gefreut, waren sie doch Anfang der 90er eine echte Lieblingsband von mir. Axl Rose ist stimmlich nicht in allerbester Verfassung, aber die Songs von Appetite... kommen immer noch gut. Die neuen Songs zünden nicht wirklich, mit einer Ausnahme (ich glaube "Better"). Sehr negativ waren lange Pausen zwischen den Songs und die vielen Gitarrensoli in den Umziehpausen für Herrn Rose, auch wenn mit Robin Finck und vor allem Ron "Bumblefoot" Thal jetzt bessere Gitarristen zur Band gehören als in der klassischen Besetzung.
Opeth spielten ab 16:00 auf der Hauptbühne und hatten etwa 45 Minuten. Wenig Publikum, sehr angenehm. Sie spielten 4 Songs, darunter Deliverance und The Leper Affinity. Perfekt gespielt, akzeptabler Sound. Interessant, dass sie die große Bühne nicht ausnützten und nah beisammen standen wie auf einer kleinen Clubbühne. Mikael Akerfeldt ist zwar noch immer nicht der große Kommunikator, aber etwas besser als auf der Lamentations dvd läuft das schon.
Tool kamen um 21:45 dran und hatten knapp 75 Minuten, da Guns N Roses Headliner an dem Tag waren. Daher gabs im Vergleich zum RiP Auftritt kein Rosetta Stoned zu hören.
Setlist:
Stinkfist
The Pot
Forty Six & Two
Jambi
Schism
Sober
Lateralus
Vicarious
Ænema
Da im Park nur 1 Videoscreen funktionierte, hab ich nun endlich die ganze visuelle Show mitbekommen: beeindruckend. Tool-Konzerte sind ein Gesamtkunstwerk. Insbesondere Lateralus verfehlt die hypnotisierende Wirkung nicht. Die schnell gespielte Bridge in Schism tut dem Song sehr gut.
Tool sind in Österreich noch immer ein ziemlicher Geheimtipp, obwohl sie mit 10.000 Days auf Platz 1 in die Charts eingestiegen sind und sich 3 oder 4 Wochen in den Top 10 gehalten haben. Aber dafür genügen heutzutage ja schon wenige tausend verkaufte CDs. Daher waren die meisten Leute vor der Bühne in Erwartung von GNR nach vorne gedrängt was gegen Ende des Tool Sets ziemlich unerträglich wurde. Ohne Zugangsbeschränkung verliert ein Wavebreaker vor der Bühne seinen Sinn. Dickes Minus für Veranstalter & Security. MJK kündigte an, dass sie im November wieder kommen werden, freue mich, Tool dann endlich in einem nicht-Festival-Umfeld geniessen zu können.
Weiters gabs an diesem Tag Apocalyptica, deren beste Momente nach wie vor die Metallica-Cover sind, ihr eigenes Material kam sehr eintönig daher. Oomph! fand ich ganz witzig, aber die von ihnen beeinflussten Rammstein sind besser. Direkt vor Tool musste ich die Bloodhound Gang ertragen, die beim sehr jungen Publikum toll angekommen sind. Kommerz-Festival-Besucher-Niveau eben.
Auf Guns N´Roses hatte ich mich aus nostalgischen Gründen sehr gefreut, waren sie doch Anfang der 90er eine echte Lieblingsband von mir. Axl Rose ist stimmlich nicht in allerbester Verfassung, aber die Songs von Appetite... kommen immer noch gut. Die neuen Songs zünden nicht wirklich, mit einer Ausnahme (ich glaube "Better"). Sehr negativ waren lange Pausen zwischen den Songs und die vielen Gitarrensoli in den Umziehpausen für Herrn Rose, auch wenn mit Robin Finck und vor allem Ron "Bumblefoot" Thal jetzt bessere Gitarristen zur Band gehören als in der klassischen Besetzung.
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